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Willkomen beim
Imkerverein Brandenburg an der Havel

Unser Imkerverein in Brandenburg an der Havel

Außerhalb der Stadt steht ein Haus aus Holz,in dem zehntausende von Töchtern leben. Für die Gemeinschaft da zu sein, ist ihr Bestreben, einer einz‘gen Mutter ganzer Stolz. Sie wurde Witwe am Tag ihrer Hochzeit,an dem sie auch ihre königlichen Schwestern erschlug.
(aus „Kit Williams“, Tomus Verlag, München)

Unser Imkerverein Brandenburg steht in einer langen und guten Imkertradition in der Stadt Brandenburg. So ließe sich gar auf den deutschen Botaniker Christian Konrad Sprengel verweisen, der 1750 in Brandenburg geboren wurde und der die Bestäubung Blüten und die Wechselbeziehungen von Pflanzen und Insekten erforschte. Doch so weit wollen wir gar nicht an dieser Stelle zurückgreifen.

Es reicht, auf den Ehrenvorsitzenden unseres Vereins, Werner Reiter, zu verweisen, der sein Leben den Bienen verschrieben hat. Und der es auch war, der in der schwierigen Zeit der Nachwendejahre dem Schrumpfen des Vereins ein Ende setzte, indem er 2009 den Lehrbienenstand ins Leben rief.

Seitdem ist aus dazumal zwölf Mitgliedern wieder ein lebendiger und munterer Verein mit rund 50 Mitgliedern geworden, der die Stadt und das Umland mit den Bienen seiner Vereinsmitglieder und des Vereins bereichert.

Unser Imkerverein ist kein Verein, der sich zum Stammtisch trifft und an dem trockene, weil theoretische, Reden geschwungen werden. Unser Verein lebt vielmehr durch unseren einzigartigen Lehrbienenstand am Quenz, auf dem sich Imker aller Generationen jede Woche treffen und austauschen können.

Natürlich gibt es auch Arbeitseinsätze rund um den Lehrbienenstand. Das gehört einfach dazu. Aber es gibt eben auch Vorträge und Weiterbildungen, Ausflüge, Wanderungen und auch Festivitäten. Und es gibt vor ellem immer ein offenes Ohr: sei es vor Ort am Lehrbienenstand, per Telefon oder über Kanäle der Sozialen Medien.

Unser Lehrbienenstand am Quenz in Brandenburg

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Das Vereinsleben besteht nicht nur aus Arbeit an und mit den Bienen, vielmehr finden sich die Mitglieder regelmäßig zum Gedankenaustausch auf dem Vereinsgelände zusammen.

Bereits 1811 schrieb der in Brandenburg an der Havel geborene Blütenökologe Christian Konrad Sprengel: Die Bienenzucht verdient von der Landesregierung einer weit größeren Aufmerksamkeit gewürdigt zu werden, als bisher geschehen ist.

Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist die Bienendichte im Land Land Brandenburg mit 0,6 - 0,9 Völkern pro Quadratkilometer sehr gering. Erschwerend kam in der Vergangenheit hinzu, dass auch der demografische Wandel nicht vor der Imkergemeinde haltmachte. Dies hatte und hat nach wie vor auch weitreichende Folgen für die Erträge aus Gartenbau und Landwirtschaft.

Im Jahre 2009 bestand der Imkerverein Brandenburg an der Havel aus nurmehr 12 Mitgliedern. Die Wende- und vor allem Nachwendezeit hatte auch im Verein seine tiefen Spuren hinterlassen.

Werner Reiter, Urgestein der Brandenburger Imkerzunft und Vorsitzender des Vereins, ergriff die notwendige Initiative und begann aus seinem privaten Bienenstand einen öffentlich zugänglichen Lehrbienenstand am Quenzweg zu entwickeln.

Er übergab den Stand an den Imkerverein mit klaren Vorstellungen zur künftigen Imkerausbildung an diesem Standort und übernahm selbst den wichtigsten Part bei dieser Aufgabe, sein seit über 40 Jahren angehäuftes praktisches und theoretisches Wissen an jüngere Imkerschüler weiterzugeben.

Mittlerweile hat sich Werner Reiter aus der sehr zeitintensiven und kräfteraubenden permanenten Betreuung der Imker etwas zurückgezogen, doch das Erbe des Ehrenvorsitzenden wird weiter am Lehrbienenstand gelebt und weiterentwickelt.

So finden mittlerweile viele Aspiranten den Weg zum Imkerverein und können samstags unter fachkundiger Betreuung durch erfahrene Imker eine Ausbildung zum Freizeitimker absolvieren.

Der Lehrbienenstand in seiner jetzigen Form ist nahezu einzigartig. Denn auf dem Lehrbienenstand kommen gestandene Imker und Jungimker gleichermaßen zusammen, tauschen Gedanken aus und üben in der Praxis am lebendigen Volk. Und dies in den verschiedensten Haltungsformen: Hinterbehandlung oder Magazinbeuten in den unterschiedlichsten Formaten. Für Vielfalt in der Aus- und Weiterbildung ist auf jeden Fall für Jung und Alt gesorgt.

Mitglied im Imkerverein Brandenburg an der Havel werden

werde Mitglied

Bei Interesse an einer Mitgliedschaft wendet euch einfach vertrauensvoll via Mail wie unter Kontakt angegeben an unseren Verein. Wir kommen auf jeden Fall auf euch zurück.

Sollten Sie sich für die Imkerei interessieren, so müssen Sie nicht gleich MItglied eines oder unseres Vereins werden. Dafür reicht es, wenn Sie bei uns am Lehrbienenstand in die Thematik hineinschnuppern und bei Interesse eine umfassende Ausbildung zum Hobbyimker beginnen.

Sollten Sie uns jedoch unterstützen wollen, Imker sein und nicht mehr vor sich alleine hinfriemeln wollen, dann sind Sie herzlich eingeladen, Mitglied in unserem Imkerverein Brandenburg an der Havel e.V. zu werden.

Die Mitgliedschaft kostet natürlich, auch nach der Beitragserhöhung ab 2021 jedoch nur den überschaubaren und eher symbolischen Jahresbeitrag von 30 Euro. Dafür können Sie jedoch unbezahlbare Gegenwerte erhalten: die Erfahrung und Gemeinschaft mit erfahrenen und jungen Imkern, die - sofern verfügbar - kostenlose Nutzung von Vereinseigentum wie der Honigschleuder, kostengünstiger Gemeinschaftseinkauf beim Imkerbedarf. Die Liste ließe sich sicherlich weiterführen.

Über das Mitgliedschaftsersuch entscheiden wir als Verein demokratisch: in der Mitgliederversammlung. Dort ist es üblich, dass sich der Aspirant kurz vorstellt, so dass die Mitglieder sich ein erstes Bild vom Neumitglied machen können. In der Regel ist das jedoch nicht notwendig, da wir uns dann meistens schon vom Lehrbienenstand kennen.

Auf jeden Fall seid ihr herzlich eingeladen, unsere Reihen zu verstärken. Wir freuen uns auf euch.

Ausbildung zum Imker auf unserem Lehrbienenstand

Hier werden Mittelwände bei unserem Ehren-Vorsitzenden Werner Reiter gegossen.

Auf Einladung des Imkervereins Brandenburg hielt Frau Dr. Melanie von Orlow, Biologien und selber Imkerin aus Berlin einen Vortrag im Krugpark Brandenburg über das Imkern in Großraumbeuten.

Wie es der Name schon sagt, besteht die Hauptaufgabe unseres Lehrbienenstandes daran, neue Imker in der Kunst des Umgangs mit den Bienen zu unterrichten und sie zu einem souveränen Umgang mit den Immen zu befähigen. Natürlich möchten wir uns somit auch eigenen Nachwuchs heranziehen, doch in erster Linie geht es uns darum, die angehenden Hobbyimker auf ihr Hobby gründlich vorzubereiten, damit der Traum von eigenen Bienen nicht allzu schnell zum Alptraum wird.

Die Ausbildung zum Imker in unserem Verein erstreckt sich über zwei Bienenjahre, damit der komplette Lebenszyklus der Bienen erlernt und verinnerlicht werden kann. Imkerei ist ein jahrtausendealtes Handwerk, das erlernt, verstanden und vor allem geliebt sein will.

Die Ausbildung, die in der Regel in den wirtlichen Monaten samstags auf dem Lehrbienenstand stattfindet, orientiert sich im wesentlichen am Ablauf des Bienenjahres vom Frühjahr, über den Sommer, Herbst und den Winter. Sie reicht von der Ein- und Auswinterung über die Volksentwicklung im Frühjahr, die Schwarmentwicklung und auch -verhinderung, die Honigernte, die Jungvolkbildung, die Fütterung, Behandlung und vieles mehr.

Bei allen Arbeiten stehen den Jungimkern erfahrene Imker mit Rat und Tat zur Seite. Und versuchen damit, den Schritt zur selbstständigen Arbeit an den Insekten zu ermöglichen, um den Auszubildenden ein Ausbildungsvolk zur eigenständigen und Verantwortungsvollen Bewirtschaftung und Pflege auf dem Lehrbienenstand zur Verfügung stellen zu können.

Die Ausbildung auf dem Lehrbienenstand kostet pro Jahr 60,00 Euro und wird mit einem Zertifikat bestätigt. Eine Mitgliedschaft im Verein ist jederzeit möglich, aber nicht erforderlich.

Unser Jahresplan 2021

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Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie sind sämtliche Termine unter Vorbehalt

Datum Uhrzeit Veranstaltung
13. März09 Uhr LBS Arbeitseinsatz
16. März17 UhrVorstandssitzung
27. März09 UhrLBS Arbeitseinsatz
20. Mai17 UhrMitgliederversammlung mit Bestellung der Futtermittel und Gläser am LBS
27. Mai17 UhrAusweichtermin Mitgliederversammlung
05. Juni14-19 UhrKrugparkfest
10. - 12. September10-18 UhrRegionalmarkt im Paulikloster
19. September9-18 Uhr Krugpark-Erntedankfest
21. September17 UhrVorstandssitzung LBS
03. November18 UhrMitgliederversammlung KPC
10. Dezember18 UhrJahresabschlussfeier
18. Januar 202217 UhrVorstandssitzung
23. Februar 202218 UhrMitgliederversammlung KPC

Moderne trifft Tradition: die Stockwaage in der Imkerei

Stockwaage

Eine Stockwaage Marke Eigenbau während der Konstruktion ...

Messreihe

Mit einer Stockwaage lassen sich die Bienen rund um die Uhr lückenlos überwachen: So liefert die Waage neben dem Gewicht auch die Temperatur im Stock und manchmal auch noch die Luftfeuchtigkeit. Ganz praktisch von Nutzen kann sie in der Schwarmzeit sein, wenn der Schwarmalarm einen hohen Gewichtsverlust meldet.

Imkerei hat auf den ersten Blick wenig mit der Moderne gemein. Allerdings nur auf den ersten. Wurden früher die Bienen bejagt und aus dem Baumhöhlen geräuchert, folgte Jahrtausende später eine Art Nutztierhaltung, in dem die Bienen stationär z.B. in Bienenkörben gehalten wurden und zum Teil nach wie vor gehalten werden. Erst im 19. Jahrhundert wurden die Vorläufer der heutigen Beuten - so nennt der Imker die Bienenbehausung - entwickelt.

Seither hat sich eine Vielzahl von Beutenformen und -größen in der weltweiten Imkergemeinschaft etabliert und es kommen täglich gefühlt immer neue hinzu.

Und genau so selbstverständlich, wie sich die digitale Welt in unser Leben geschlichen hat, hat sie auch die Welt der Bienenstöcke erobert. Zum Nutzen der Bienen und natürlich auch der Imker.

Ein herausragendes Stück Tüftlerarbeit, das sich in den letzten Jahren durchgesetzt hat, ist die so genannte Bienenstockwaage. Mit ihr wird es dem Imker möglich, rund um die Uhr Einblick in die momentane Lebenssituation des Bienenvolkes zu gewinnen - und das ganz ohne direkten Eingriff von außen.

So können Bienenstockwaagen neben den Gewicht auch die Temperatur und Luftfeuchtigkeit messen: Indikatoren, die für das Wachstum und die Gesundheit eines Bienenvolkes unerlässlich sind. Bei Bedarf lässt sich eine Stockwaage auch noch mit Webcam ausrüsten, mit der man unter anderem das Flugloch oder Beuteninnere beobachten kann.

Unsere Verein steht dieser Entwicklung in nichts nach und nennt eine Stockwaage auf dem Lehrbienenstand sein eigen. Zusammen mit den Messungen von Vereinsmitgliedern, die auch über dieses Stück Technik verfügen, ergibt sich so ein Bild der Entwicklung der Bienen im Verein, der einzigartig ist.

Zur Stockwaage des Imkervereins (Login erforderlich)

Der Bienenradius

Bienen fliegen in der Regel bis zu 3 Kilometer weit, um nach Nektar und Pollen zu suchen, manchmal jedoch auch weiter bis zu 5 Kilometer. Daraus ergibt sich der Bienenradius, der auf der rechten Karte dargestellt wird.

Und warum sollte das wichtig sein? Entscheidet sich der Imker zur Wanderung oder Ablegerbildung, sollte er einen Mindestabstand von mindestens 3 Kilometern, besser 5 Kilometer, zum alten Standort einhalten, da sonst die älteren Flugbienen zielstrebig wieder zu ihrem vermeintlichen Zuhause zurückfliegen.

Erst wenn die nötige Distanz gegeben ist, fliegen sich die Bienen am neuen Standort ein.

Bienenradius

Da die Funktionalität der Bienenradius-Seite in modernen Browsern aufgrund fehlender Verschlüsselung nicht dargestellt werden kann, müssen wir uns an dieser Stelle mit einem Link und Bild begnügen: hier geht es zum Bienenradius ...

Schwarmtelefon: für den Fall der Fälle ...

... dass Sie im Garten, am Haus oder am Baum einen Bienenschwarm gesehen haben.

Bitte bewahren Sie Ruhe und rufen Sie eine der nebenstehenden Nummern an. Wir werden uns um die Bienen kümmern. Vielen Dank.

Kontakt zum Imkerverein Brandenburg

Bei Fragen rund um Bienen, bei Interesse an einer Mitgliedschaft, Fragen zum Verein wenden Sie sich einfach per Mail an info@imkervein-brb.de. Wir freuen uns auf Ihre Mail und kommen auf jeden Fall auf Sie zurück.

Und auch wenn es das Bild nahelegt: wir stechen nicht. Nur unsere Bienen. Und auch das nur, wenn man sie ärgert.

Achtung Bienen

Unser Impressum

Vorstand

Vereinsvorsitzender
Rainer Pauli
Gertrud-Piter-Platz 5
14770 Brandenburg
Handy: +49 0176-24106410
E-Mail:rainervaridhi(at)posteo.de
Internet: www.imkerverein-brb.de

Stell.Vereinsvorsitzender
Ralf-Egbert Keller
Ulmenweg 52
14776 Brandenburg
Telefon: +49 03381 665216
Handy: +49 0151-5985 4157
E-Mail:ralkel(at)web.de

Verantwortlicher Lehrbienenstand
Wolfhardt Mallasch
Linienstraße 2
14776 Brandenburg
Telefon: +49 03381 5690576
Handy: +49 0163 20 10 544
E-Mail:honig(at)mallasch-biene.de

Imkerverein Brandenburg an der Havel e. V.

Gertrud-Piter-Platz 5
14770 Brandenburg an der Havel

Inhaber und Betreiber der Internetseite:
Imkerverein Brandenburg (natürliche Person siehe Vereinsvorsitzender)

Handy: +49 0176-24106410
E-Mail: info.imkerverein.brb(at)web.de
Internet: www.imkerverein-brb.de

Vereinsvorsitzender
Rainer Pauli

Vertretungsberechtigter Vorstand:
Ralf-E. Keller

Registergericht:
Amtsgericht Potsdam
Jägerallee 10-12
14779 Potsdam

Registernummer: VR 2812 P

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